Power Man & Iron Fist 1 | Die neue alte Buddy-Geschichte

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Nur wenige Tage nach meinem Ende der Serie „Iron Fist“ auf Netflix habe ich mir die abgeschlossene und abenteuerliche Geschichte von Power Man Luke Cage und Iron Fist Danny Rand gegeben und war wirklich begeistert. Es gibt zwar einige anfängliche Schwächen, aber die haben keineswegs etwas mit der Story oder dem Humor zu tun.

Die Story greift mich trotz mythischen Elementen

Ich habe schon öfters geschrieben, dass ich kein Fan von mythischen Elementen, Aliens oder irgendwelche Wesen, die aussehen wie Matschklumpen. Doch auch wenn sich die Story am Rand diesen Dingen nähert, es ist wirklich eine lustige und außergewöhnliche Story.

Nach einigen Jahren kommt Jennie Royce, die ehemalige Büroleiterin (nicht Sekretärin, ganz wichtig 🙂 ) aus dem Gefängnis frei und wird von Iron Fist und Luke Cage abgeholt. Diese bittet die ehemaligen Mitglieder des Teams „Heroes for Hire“ um einen Gefallen. Die beiden sollen das „gestohlene“ Kette ihrer verstorbenen Großmutter aus dem Besitz des Gangsterbosses Tombstone zurückholen. Doch eben diese Kette ist Teil eines hinterhältigen Plans und der Beginn einer lesenswerten und empfehlenswerten Geschichte. Mehr verrate ich auch nicht, denn das wäre mehr als gemein.

Viele Schurken der Klassen C und schlechter tauchen in der Geschichte auf und auch einige Helden, wie zum Beispiel Doktor Strange. Sein Auftritt als ratloser Ansprechpartner hat mich sehr verwundert, aber auch amüsiert. Hab ich anfangs vermutet, dass sein kurzer Auftritt in Verbindung mit dem jüngst erschienenen Film sei, habe ich mich da anscheinend geirrt oder auch nicht. Das solltet ihr schleunigst selbst entscheiden.

Erstklassiger Buddy-Humor

Danny Rand wird komplett anders dargestellt, als in der Serie, wenn auch hier an einigen Stellen über seinen schmächtigen Körperbau gelästert wird. Er wirkt ein wenig wie der klassische Spider-Man, der seine Mitstreiter und seine Verbündeten mit ständigem Gequassel gehörig auf den Senkel geht. (Genau diesen Spider-Man wünsche ich mir im Marvel Cinematic Universum und scheine auch genau diesen zu bekommen.)

Iron Fist möchte wieder langfristig im Team mit Luke Cage kämpfen, doch der steht bei seiner Frau Jessica Jones gehörig unter Druck, die das nicht befürworten kann, während sie alleine auf das gemeinsame Kind aufpasst. Diese Konstellation sorgte bei mir für einige Lacher.

Das Zusammenspiel von Luke Cage und Iron Fist ist optimal, denn der grummige Power Man im Kontrast zum nervenden, hibbiligen und aufgedrehten Danny Rand ist der rote Leitfaden des gemeinsamen Abenteuers.

Ungewohnte Zeichnungen sorgten für anfängliche Zweifel

Anfangs war ich über die Art und Weise der Zeichnungen ein wenig verwundert, denn es sah gewollt komödiantisch aus. Aber genau diese Wirkung des gewählten Stilmittels macht den Band so rund. Es gibt ordentlich viel zu lesen und zu gucken. Ich habe verhältnismäßig lange für diesen Band gebraucht, doch hier bekommen Fans wirklich etwas für ihr Geld.

Wer ebenfalls in den Genuss der Wiedergeburt des Teams „Heroes for Hire“ kommen will, der kann den Comic wie gewohnt hier direkt bei Panini oder hier bei Amazon* bestellen. Der Untertitel „Vier Fäuste für Manhattan“ verspricht jede Menge Haue und dieses Versprechen wird auch zu 100 % erfüllt.

Ich musste den Rücken des Comics einfach für euch fotografieren, denn #PMIF rockt total! Es lohnt sich übrigens nicht sich das erste Einzelheft zu kaufen, um sich einen Vorgeschmack zu verschaffen, denn das letzte Heft hat es mega in sich und ist wirklich der krönende Abschluss dieses fulminanten Auftakts. Daher kann ich euch den Sammelband wirklich nur empfehlen!

* = Affiliate-Link
Bildquelle: Panini

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