He Man and the Masters of the Multiverse
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He-Man hat in der Welt wieder das große Fan-Fieber ausgelöst und ich habe  hier vor mir einen ganz besonderen Comic liegen, auf den ich mich lange gefreut habe. Im Original habe ich die Diskussionen um die sechs Bände „He-Man and the Masters of the Multiverse“ natürlich verfolgt, denn gerade die ältere Fangemeinschaft wird sich stark abgeholt gefühlt haben.

Der große Hype um das Multiversum

Wir alle haben diese Woche den heiß ersehnten Trailer zu „Spider-Man: No way home“ gesehen und es wurde noch offensichtlicher, dass das Multiversum langsam als fester Bestandteil im MCU etabliert wird, um die Freiheiten bei den Comics auch auf der großen Leinwand ausspielen zu können. Ähnlich ist auch hier verfahren worden, denn seit 1982 sind die Masters of the Universe fester Bestandteil einer ikonischen Popkultur. Ich hatte damals viele Actionfiguren, habe die Serie geliebt und viele Abenteuer im Kinderzimmer nacherzählt.

Dieser Comic belohnt alle Fans von He-Man und die Masters of the Universe, die auch nach der Trickserie aus den 1980ern ein Fan blieben und sich auch mit anderen Versionen und Neuauflagen beschäftigt haben. Denn in diesem Comic kämpfen die verschiedenen He-Man-Version gegen den berühmten Anti-He-Man. Dazu verbünden sich folgende Helden:

  • He-Man aus der Trickserie (1980er)
  • Version aus dem Space-Sequel (1990er)
  • Serien-Reboot (2000er)
  • Live-Actionfilm-Version mit Dolph Lundgren (1987)
  • Game-Version „He-Man: Tappers of Greyskull“ (2016)

Alle gemeinsam gegen den Anti-He-Man

In dem Comic geht es darum, dass der Anti-He-Man sich durch die Gegend metzelt und im Multiversum verschiedene Versionen von He-Man tötet. Eine Besonderheit hat dieser Bösewicht, denn er tritt erstmals in einem Comic auf, denn bislang kam er nur in der kultigen EUROPA-Hörspielserie vor. Ich habe lange nach einem offiziellen Angebot der Hörspiele im Internet gesucht, aber finde keinen Streaming-Anbieter mit diesen Folgen im Angebot. Bei YouTube gibt es hier einen Kanal, der dort die Hörspiele im Internet anbietet, aber das wird kaum legal sein.

Der Comic ist sehr actiongeladen und enthält weniger Text als Kampfhandlungen. Natürlich darf auch Skeletor nicht fehlen. Eine wichtige Information solltet ihr dennoch vorher wissen, aber diese steht auch im Einband und auch auf der Rückseite. Bevor er zu Skeletor wurde, hieß er Keldor. Dies ist für die Geschichte nicht unwichtig, auch wenn dies nicht für alle Universen so richtig gilt.

Unterhaltsam und lustig, aber optisch wirklich störend ist die Version aus dem Spiel „He-Man: Tappers of Greyskull“, welches total an mir vorbei gegangen ist, aber mich auch nicht interessiert hätte. Mehr Informationen zu dem Game gibt es hier.

Mehr möchte ich von der Story, die auch starke Wendepunkte beinhaltet nicht verraten, sondern allen Fans von He-Man diesen Band echt nur ans Herz legen, denn wer weiß was uns hier in der Zukunft noch alles erwartet.

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Netflix belebt den Kult um He-Man

Es war der große Skandal nach der neuen Netflix-Serie rund um He-Man. In der ersten Episode stirbt unser Held direkt im Kampf mit Skeletor, um seine Familie und Freunde zu retten. Teela rückt in den Vordergrund und zieht gemeinsam mit zwei anderen Heldinnen in den Krieg. Die Serie heißt übrigens „Masters of the Universe – Revelation“ und dort ist bereits He-Man aus dem Titel verbannt.

Ich fand den Twist auf dem ersten Blick auch schade, aber die Serie ist wirklich ein großes Highlight. Es gibt genug Anzeichen und Möglichkeiten, dass He-Man in der zweiten Staffel zurückkehrt. Ansonsten bricht auch hier das Multiversum einfach auf und kehrt alles um. Es ist eine Comic-Welt und hier ist alles möglich. Die Kritiken rund um Cancel-Culture, die Frauen nehmen uns den männlichen Helden weg, alles für die Woke-Twitter-Bubble und ähnlicher Mist ist doch echt unfair an dieser Stelle.

Echte Fans haben im Internet längst angemerkt, dass es immer um eine Gemeinschaft in He-Man ging und nicht allein um die Titelfigur. Die Nebenfiguren wurden trotz ihrer kurzen und oberflächigen Auftritte in der Original-Serie zu Kultfiguren und Verkaufsschlagern. Nun bekommen wir nach all den Jahren mehr über die Figuren erzählt und ich finde das toll.

Ähnlich wie nach dem Tod von Superman muss sich damit auch mal auseinandergesetzt werden, wie eine Welt ohne He-Man auskommen kann, wie sein Schaffen die Menschen beeinflusst hat und welche Inspiration er am Ende wirklich war. Eine spannende neue Heldenreise hat in der Serie begonnen, die uns hoffentlich auch jede Menge neuen Comicstoff liefern wird.

Wie gefallen euch die Entwicklungen rund um dieses Franchise? Freut ihr euch auf neue Geschichten aus Eternia und mit den Masters of the Universe?

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