Am Wochenende habe ich mich auf die berühmte Comic-Strip-Route in Brüssel begeben und habe mir zahlreiche Wände mit bekannten Comic-Motiven angesehen. Belgien ist die Stadt der Comics, denn der belgische Comic ist auf der ganzen Welt beliebt. Die Heimat der frankobelgischen Klassiker wurde in Brüssel ein Denkmal mit der Comic-Strip-Route gesetzt. Mehr als 50 Motive sind in der Stadt verteilt und können mit Hilfe einer Karte wunderbar abgelaufen werden. Gleichzeitig ergibt sich so die Möglichkeit die Stadt in ihrer Gesamtheit kennen zu lernen. Jedoch möchte ich vorab davor warnen, dass nicht alle Ecken in Brüssel schön und angenehm sind.

Hier vorab einige frankobelgische Klassiker, die ich in meiner Kindheit verschlungen habe:

  • Asterix
  • Lucky Luke
  • Tim und Struppi
  • Spirou und Fantasio
  • Die Schlümpfe
  • Gaston
  • Isnogud
  • Das Marsupilami

Comic-Book-Route auf dem Smartphone

Es gibt noch zahlreiche andere Klassiker aus Belgien, aber ich konzentriere mich lieber auf die mir bekannten Comics. Die zwei Tage in Brüssel waren also auch etwas für mein Comic-Herz und ich hatte mir vorher bereits eine Karte als Download besorgt, um mir auf Google Maps alle Standorte der Comic-Strip-Route anzeigen lassen zu können. In kleinen Paketen sind die Motive gebündelt, so dass sich mehrere Wege ergeben, die nach und nach abgelaufen werden können. Dazu müsst ihr hier klicken und in den Reitern auf „Map of the comic book walls“ klicken. Dort in der Karte ist ein Pfeil und dieser sorgt für die Integration der Standorte in der Smartphone-App von Google Maps. Sofort könnt ihr euch die Standorte der Route anzeigen lassen, um eure individuelle Route zu erstellen.

Reise in die Comic-Vergangenheit

Früher habe ich die belgischen Comics verschlungen, aber hatte von dem Begriff „Frankobelgischer Comic“ natürlich noch keine Ahnung. In der Stadtteilbibliothek gab es aber all diese oben aufgezählten Comics und mein Onkel hatte alle Asterix-Bände. Das war der Grund meinen Onkel zu besuchen und die ganze Nacht über Comics zu lesen. Übrigens bezeichnet der frankobelgische Comic alle Comics, die im französischsprachigen Raum von Europa erstellt wurden. Dies schließt die Länder Frankreich, Belgien, Schweiz und Luxemburg mit ein. Ein unglaublich kreativer Haufen und wer die einzelnen Stile vergleicht, der erkennt auch als Laie die Besonderheiten, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten.

Meine Highlights entlang der Comic-Strip-Route

Ich muss gestehen, dass ich meine Liebe zu Spirou und Fantasio vergessen hatte, doch als ich das Bild auf der Route sah, da überkam es mich wieder. Noch von unterwegs bestellte ich mir den kompletten Schuber mit allen 22 Bänden*, welche der Schöpfer André Franquin kreierte. Ich freu mich sehr darauf meiner Tochter die Abenteuer vor zu lesen. Die Abenteuer sind kinderfreundlich, aber auch für Erwachsene wundervoll.

Dazu kommen die beeindruckenden Motive von Lucky Luke und Asterix, welche große Häuserwände bedecken. An den beiden Punkten haben wir andere Touristen getroffen, die ebenfalls entlang der Comic-Strip-Route die Stadt Brüssel erkundeten.

Ich zeigte das Lucky Luke-Motiv meinem Vater und auch er war beeindruckt, denn das Bild zeigt mit Rantanplan. Jolly Jumper und den Daltons alle wichtigen Charaktere aus dem Comic.

Auch das Asterix-Motiv zeigt quasi alle Bewohner des einen gallischen Dorfs in Rom, welches sich den Römern nie ergeben hatte. Es wäre echt schön, wenn mehr Wände in den Großstädten mit diesen Motiven bestückt wären, denn diese Wände bringen Spaß und Farbe in die Städte.

 

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