In einer Welt voller Magie gibt es diverse Gilden, in denen sich Magier zusammenschließen, um gemeinsam Aufträge aus aller Welt anzugehen. Eine der mächtigsten Gilden ist „Fairy Tail“, welcher sich die junge Magierin Lucy unbedingt anschließen möchte. Doch als sie bei dem Versuch einer Bande von Piraten in die Hände fällt, scheint Natsu, ein als Drachentöter bekannter Magier, ihre einzige Hoffnung.

Neuer Stern am Manga Himmel

Fairy Tail ist neben den großen Drei Manga One Piece, Naruto und Bleach, wohl der nächste beliebteste Shounen-Manga. Und verwunderlich ist das nicht, da sich die Welt rund um Magie, eine Menge interessanter Charaktere, heiße Jungs und Mädchen dreht und oben drauf tauchen in der Geschichte immer wieder Drachen auf. Auch wenn der Manga mittlerweile mehr in die Ecchi Richtung geht ist die Aktion und die Charaktere, die den Manga von Anfang an interessant und unterhaltsam gemacht haben, heute noch so gut wie schon zu Beginn des Manga.

Fairy Tail 2

Der Hauptdarsteller, des von dem Mangaka Mashima Hiro geschriebenen Manga, ist Natsu, ein Drachentöter, der auf der Suche nach dem Drachen ist, bei dem er aufgewachsen ist und ihm Drachentöter-Magie beigebracht hat und der dann eines Tages spurlos verschwunden ist. Eines Tages trifft dieser auf Lucy, die weibliche Hauptdarstellerin, die eine Magierin ist, die Celectial Magie benutzt, welche ihr erlaubt diverse helfende Geister zu rufen, die ihr im Kampf beistehen. Sie hat nur ein Ziel, sie will der Gilde Fairy Tail beitreten, die Gilde zu der Natsu bereits gehört. Nachdem dieser Lucy aus einer ziemlichen Miesere rettet, nimmt Natsu sie mit zu seiner Gilde und ab da wird es richtig interessant. Denn Fairy Tail ist eine leicht verrückte Gilde, die vor allem für ihre Zerstörung die sie zurücklassen, nachdem sie einen Auftrag erledigt haben, bekannt sind. Und dabei machen sie das meistens nicht mal mit Absicht, so zerlegt auch Natsu bei der Rettung von Lucy auch gleich die halbe Stadt. Auch andere Aufträge werden mit ähnlicher zerstörerischer Präzision erledigt, wodurch die Gilde bei der Regierung und der Magierverwaltung nicht gerade beliebt ist.

Ewiges Happy Ending

Wie man sich denken kann, entsteht durch die Mischung eine extrem witzige Geschichte mit vielen coolen, emotionalen und einfach nur epischen Momenten, die auch nicht mit Fan-Service spart. Allerdings gibt es auch einige Schwächen des Mangas. Zum einen scheint es ein festgelegtes Prozedere zu sein, dass Natsu immer den stärksten Gegner besiegen muss, und das obwohl dieser meist schon Gilden-Mitglieder besiegt hat, die eigentlich laut Aussage des Mangas stärker sind als Natsu. Dadurch sind die finalen Kämpfe eines Arcs leider immer sehr vorhersehbar. Auch wird seine Kraftsteigerung meist mit Dingen wie Freundschaft oder Liebe erklärt. Allgemein legt der Manga sehr viel wert darauf immer wieder zu betonen, wie wichtig allen die Gilde ist und wie sehr die Freundschaft sie doch alle stärker werden lässt. Dieses Prinzip ist zu beginn noch sehr rührend und akzeptabel aber nach über 400 Kapiteln wird das dann doch etwas anstrengend und ermüdend immer wieder dasselbe sich anhören zu müssen, warum Natsu jetzt plötzlich doch stark genug ist für diesen oder jenen Bösewicht. Doch dieses „Powerups“ bekommt nicht nur Natsu, sondern alle Fairy Tail Mitglieder in nahezu jedem Kampf.

Fairy Tail 3

Ebenfalls leicht negativ fällt auf, dass nie auch nur ein einziges Mitglied von Fairy Tail stirbt und das bei einer so langen Laufzeit. Selbst die großen drei haben einige Tode mit eingebaut, weil es einfach unrealistisch ist, dass bei dem was die Jungs und Mädchen da teilweise durchmachen niemand stirbt. Und somit endet jeder Arc mit einem weiteren Happy End und man könnte fast sagen, alles ist wie es davor war, wodurch viele Arcs einfach überflüssig erscheinen und auch viele der Nebencharaktere werden zu wenig beleuchtet oder tauchen teilweise auch später einfach gar nicht mehr auf.

Fazit zu Fairy Tail

Fairy Tail ist ein sehr einfacher Shounen-Manga, welcher genretypisch aufgebaut ist, aber leider zu sehr auf das Happy Ending aus ist, welches manchmal ziemlich komisch und unrealistisch erreicht wird. Der Manga macht dennoch eine Menge Spaß und unterhält hervorragen, da die Welt die Mashima Hiro erschaffen hat auch sehr interessant ist. Der Manga scheint wie einige andere der großen Drei sich seinem Ende zu nähern, allerdings hätten die Hälfte der Kapitel sicherlich auch ausgereicht die Geschichte zu erzählen, daher empfehle ich den Manga lediglich Leuten, die etwas Ähnliches suchen wie One Piece und ein wenig Zeit haben sich alle Kapitel durchzulesen, denn wirklich was Einzigartiges ist Fairy Tail leider nicht.

Wertung 6/10

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