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Captain America „Sam Wilson gegen Hydra“ – Ein neuer Schildträger erhebt sich

Mit „Marvel Must-Have: Captain America – Sam Wilson gegen Hydra“ präsentiert Panini Comics eine packende Sammlung, die den Übergang von Sam Wilson vom Falcon zum neuen Captain America beleuchtet. Diese Ausgabe enthält die ersten sechs Hefte der Serie „Captain America: Sam Wilson“ und zeigt Sams Kampf gegen die allgegenwärtige Bedrohung durch Hydra.

Story: Ein geteiltes Land und ein geteilter Held

Nach den Ereignissen von „Avengers: Endgame“ und der Übergabe des Schildes durch Steve Rogers steht Sam Wilson vor der gewaltigen Aufgabe, das Erbe des Captain America anzutreten. Doch nicht jeder in den USA akzeptiert einen neuen, schwarzen Captain America. Während Hydra im Verborgenen agiert und versucht, die Nation weiter zu spalten, muss Sam nicht nur gegen äußere Feinde kämpfen, sondern auch gegen Vorurteile und interne Konflikte. Autor Nick Spencer gelingt es, aktuelle gesellschaftliche Themen wie Rassismus und politische Spaltung in eine fesselnde Superheldengeschichte zu integrieren.

Atmosphäre: Politisch brisant und actiongeladen

Die Atmosphäre des Comics ist dicht und reflektiert die turbulenten politischen Landschaften unserer Zeit. Sams Auseinandersetzungen mit Hydra sind nicht nur physischer Natur; sie spiegeln auch die ideologischen Kämpfe wider, die in der Gesellschaft toben. Die Mischung aus intensiven Action-Sequenzen und tiefgründigen Dialogen sorgt für ein ausgewogenes Leseerlebnis, das sowohl unterhält, als auch zum Nachdenken anregt.

Charaktere: Ein Held im Wandel

  • Sam Wilson / Captain America: Einst bekannt als Falcon, ringt Sam mit der enormen Verantwortung, die der Schild mit sich bringt. Seine Entwicklung vom Flügelträger zum Symbol der Freiheit wird authentisch und nachvollziehbar dargestellt.

  • Steve Rogers: Der ursprüngliche Captain America spielt eine unterstützende Rolle und dient als moralischer Kompass für Sam, während dieser seinen eigenen Weg findet.

  • Hydra: Als wiederkehrende Antagonisten verkörpert Hydra die versteckten Gefahren extremistischer Ideologien, die die Gesellschaft von innen heraus zu zerstören drohen.

Hydra und Baron Zemo – Eine Bedrohung, die niemals schläft

Hydra ist in der Marvel-Welt das Sinnbild für alles Heimtückische – eine terroristische Organisation, die sich durch fanatische Loyalität, geheime Machenschaften und den unerschütterlichen Glauben an eine Neue Weltordnung auszeichnet. Ihr Motto „Hail Hydra!“ hat sich längst als Synonym für Verrat und finstere Pläne etabliert. In „Marvel Must-Have: Captain America – Sam Wilson gegen Hydra“ ist es erneut diese skrupellose Organisation, die den neuen Captain America auf eine harte Probe stellt.

Angeführt wird Hydra in diesem Comic von Baron Helmut Zemo, einem der erbittertsten Feinde von Captain America. Zemo ist weit mehr als nur ein weiterer Hydra-Schurke – er stammt aus einer langen Linie von Kriegsverbrechern und verfolgt seine eigenen perfiden Ziele. Mit seinem brillanten strategischen Verstand, seinem Meisterschaft im Nahkampf und seinem tiefen Hass auf alles, wofür Captain America steht, ist er die perfekte Nemesis für Sam Wilson.

Zemo stellt in dieser Geschichte eine tödliche Herausforderung dar: Er plant eine globale Infiltrationsstrategie, mit der Hydra nicht durch offene Kriegsführung, sondern durch politische Manipulation und verdeckte Operationen die Kontrolle übernehmen soll. Während Sam Wilson als neuer Captain America noch um seine Akzeptanz in der Gesellschaft kämpft, zieht Hydra im Hintergrund bereits die Fäden und nutzt die tiefen gesellschaftlichen Spaltungen zu ihrem Vorteil.

Die Auseinandersetzung mit Hydra und Zemo ist daher nicht nur eine Frage von Kämpfen und Schlägen, sondern auch von Ideologien und Manipulation. Während Steve Rogers stets für klassische Werte wie Pflicht und Ehre stand, muss sich Sam Wilson als Captain America einer ganz anderen Art von Feind stellen: Einer Welt, in der die Wahrheit verdreht und die Feinde oft aus den eigenen Reihen kommen. Hydra ist nicht mehr nur eine Armee – sie ist eine Idee, die sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat.

Das macht diese Geschichte umso spannender: Es geht nicht nur darum, Hydra zu besiegen, sondern darum, ihre finsteren Einflüsse in der Gesellschaft zu bekämpfen – ein Kampf, der oft härter ist als jeder Faustschlag gegen einen maskierten Superschurken. Sam Wilson muss nicht nur gegen Hydra kämpfen, sondern auch gegen die Zweifel, die ihn umgeben – ein Held in einer Zeit, in der Helden nicht mehr eindeutig sind.

Zeichenstil: Dynamisch und ausdrucksstark

Daniel Acuñas künstlerische Umsetzung besticht durch klare Linien und eine kräftige Farbpalette. Die Action-Szenen sind dynamisch inszeniert, während die ruhigeren Momente den Charakteren Tiefe verleihen. Acuñas Stil ergänzt Spencers Erzählweise perfekt und trägt maßgeblich zur immersiven Atmosphäre des Comics bei.

Verbindung zum Film: „Captain America: Brave New World“

Mit dem Kinostart von „Captain America: Brave New World“ im Februar 2025, in dem Anthony Mackie als Sam Wilson die Hauptrolle übernimmt, bietet dieser Comic eine hervorragende Grundlage für Fans, die mehr über Sams Reise zum neuen Captain America erfahren möchten. Der Film thematisiert ähnlich wie der Comic Sams Herausforderungen und die gesellschaftlichen Reaktionen auf seinen neuen Status. Für Zuschauer, die die Tiefe und den Hintergrund dieser Entwicklung besser verstehen wollen, ist „Sam Wilson gegen Hydra“ die ideale Lektüre.

Sams Weg zum neuen Captain America

Sam Wilson debütierte 1969 in „Captain America #117“ als Falcon und war einer der ersten afroamerikanischen Superhelden in den Comics. Ursprünglich als Sozialarbeiter und Verfechter der Gemeinschaft dargestellt, entwickelte sich Sam über die Jahrzehnte hinweg zu einem unverzichtbaren Partner von Steve Rogers. Nach den Ereignissen von „Avengers: Endgame“ und der Pensionierung von Steve übernimmt Sam den Schild und das damit verbundene Vermächtnis, was sowohl in den Comics als auch im Marvel Cinematic Universe thematisiert wird.

Fazit: Ein Muss für alte und neue Fans

„Marvel Must-Have: Captain America – Sam Wilson gegen Hydra“* ist nicht nur ein actionreicher Superheldencomic, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen. Für Fans des neuen Films und alle, die mehr über Sams Transformation zum Captain America erfahren möchten, ist dieser Band eine unverzichtbare Ergänzung ihrer Sammlung.

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„Punisher – Mission Fury“ – Ein blutiges Duo auf der Jagd

Garth Ennis, bekannt für seine intensiven und oft provokanten Geschichten, kehrt mit „Punisher – Mission Fury“ zurück und liefert eine packende Erzählung über zwei der härtesten Charaktere im Marvel-Universum. Dieses Werk kombiniert die kompromisslose Brutalität des Punishers mit der taktischen Raffinesse von Nick Fury und entführt den Leser in die Wirren des Vietnamkriegs.

Für mich als Punisher-Fan wieder ein Sammelabend, der die Ausgaben 1-6 von „Get Fury“ enthält und bietet somit eine abgeschlossene Geschichte, die es nun in deutscher Sprache im Online-Shop von Panioni hier* zu kaufen gibt.

Story: Eine Mission am Rande des Wahnsinns

Im Jahr 1971 tobt der Vietnamkrieg. Colonel Nick Fury wird vom Vietcong gefangen genommen und besitzt Informationen, die das Potenzial haben, die USA erheblich zu schädigen. Die CIA kann es sich nicht leisten, dass diese Geheimnisse in feindliche Hände fallen. Ihre Lösung? Den besten Mann schicken, den sie haben: Captain Frank Castle, besser bekannt als der Punisher. Seine Mission ist klar und gnadenlos: Fury aufspüren und eliminieren, bevor er unter Folter Geheimnisse preisgibt. Doch wie zu erwarten, verläuft nichts nach Plan, und die beiden Soldaten müssen zusammenarbeiten, um zu überleben.

Ennis schafft es meisterhaft, die Spannung und die moralischen Grauzonen eines solchen Auftrags darzustellen. Die Dynamik zwischen Fury und Castle ist elektrisierend, geprägt von gegenseitigem Respekt und der Erkenntnis, dass sie mehr gemeinsam haben, als ihnen lieb ist.

Atmosphäre: Düstere Kriegsrealität

Die Darstellung des Vietnamkriegs ist roh und ungeschönt. Ennis und Burrows ziehen den Leser mitten ins Geschehen, lassen ihn den Dschungel, die Gefahr und die allgegenwärtige Anspannung spüren. Die Brutalität des Krieges wird nicht beschönigt, sondern in all ihrer Härte gezeigt, was dem Comic eine authentische und bedrückende Atmosphäre verleiht.

Einige Informationen zum Vietnamkrieg

Der Vietnamkrieg (1955–1975) war einer der blutigsten und umstrittensten Konflikte des 20. Jahrhunderts. Er begann als Bürgerkrieg zwischen dem kommunistischen Nordvietnam unter Ho Chi Minh und dem prowestlichen Südvietnam. Doch schnell wurde der Krieg zum Schauplatz des Kalten Krieges: Die USA griffen ein, um die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern, während die Sowjetunion und China Nordvietnam unterstützten.

Über 58.000 US-Soldaten und mehrere Millionen Vietnamesen starben in einem brutalen Guerillakrieg, der vorwiegend in den Dschungeln Südostasiens tobte. Die Bilder von Napalm-Angriffen, Massakern und verzweifelten Soldaten prägten das globale Bewusstsein. Trotz massiver militärischer Überlegenheit konnten die USA den Widerstand der Vietcong nicht brechen. 1973 zog sich Amerika zurück, und 1975 fiel Saigon, womit Vietnam unter kommunistische Herrschaft geriet.

Der Krieg hinterließ tiefe Spuren – sowohl in Vietnam als auch in den USA, wo Protestbewegungen und Traumata die Gesellschaft veränderten. Heute gilt der Vietnamkrieg als Sinnbild für die Schrecken sinnloser militärischer Konflikte.

Charaktere: Tiefe Einblicke in komplexe Persönlichkeiten

  • Frank Castle / Punisher: Ein Mann, gezeichnet von Krieg und Verlust, der in der Gewalt eine düstere Form von Gerechtigkeit sucht. Seine Entschlossenheit und sein unerschütterlicher Moralkodex machen ihn zu einer faszinierenden Figur. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit dem MCU-Punisher in der anstehenden Serie „Daredevil“ auf Disney+.

  • Nick Fury: Der erfahrene Spion und Soldat, der trotz seiner harten Schale eine tiefe Loyalität seinen Männern gegenüber zeigt. Seine Interaktionen mit Castle offenbaren eine komplexe Mischung aus Misstrauen und Kameradschaft. Wir kennen Nick Fury natürlich als Anführer der Avengers im MCU, aber erneut zeigt Marvel uns die vielen Facetten dieses Charakters.

Zeichenstil: Detailreich und eindringlich

Die Illustrationen von Jacen Burrows ergänzen die Erzählung von Ennis perfekt. Sein klarer, detailreicher Stil fängt die Intensität und Brutalität des Krieges ein, ohne dabei reißerisch zu wirken. Die Mimik der Charaktere, die actiongeladenen Sequenzen und die düsteren Landschaften verschmelzen zu einem visuellen Erlebnis, das den Leser fesselt.

Ein Muss für Fans harter Action und tiefgründiger Charakterstudien

„Punisher – Mission Fury“ ist mehr als nur ein weiterer Action-Comic. Es ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Schrecken des Krieges und den Menschen, die darin gefangen sind. Ennis und Burrows liefern ein Werk ab, das sowohl durch seine packende Story als auch durch seine tiefgründigen Charaktere überzeugt. Für Fans von Garth Ennis und Liebhaber von Geschichten, die keine Kompromisse eingehen, ist dieser Band ein absolutes Highlight.

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„Wolverine – Narben“ – Ein tiefer Blick in Logans Vergangenheit

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Zum 50-jährigen Jubiläum von Wolverine kehrt der legendäre Autor Chris Claremont zurück, um uns mit „Wolverine – Narben“ eine bisher unerzählte Episode aus Logans Leben zu präsentieren. Unterstützt von Edgar Salazar am Zeichenbrett, entführt uns diese Miniserie in eine Zeit, als Wolverine noch mit den X-Men im australischen Outback operierte.

Story: Geheimnisse im Outback

Die Geschichte setzt nach den Ereignissen von „Uncanny X-Men #246“ ein. Logan verlässt das Versteck der X-Men im australischen Outback für eine persönliche Mission. Was als einfacher Auftrag beginnt, entwickelt sich schnell zu einer komplexen Auseinandersetzung mit alten Feinden und verborgenen Geheimnissen. Besonders hervorzuheben ist die Konfrontation mit Sabretooth, die nicht nur physisch, sondern auch psychologisch intensiv ist. Claremont gelingt es, die Spannung kontinuierlich zu steigern und den Leser in den Bann zu ziehen.

Atmosphäre: Rau und intensiv

Die australische Wüste dient als beeindruckende Kulisse für diese Geschichte. Salazars Zeichnungen fangen die karge Schönheit des Outbacks ein und schaffen eine dichte, fast greifbare Atmosphäre. Die Actionszenen sind dynamisch und brutal, passend zu Wolverines ungezähmter Natur. Die Farbpalette unterstreicht die Hitze und Trostlosigkeit der Umgebung, was die Isolation und die inneren Konflikte des Protagonisten verstärkt.

Charaktere: Tiefe und Entwicklung

  • Wolverine/Logan: In dieser Erzählung wird Logan als komplexer Charakter dargestellt, der mit seiner Vergangenheit und seinen inneren Dämonen ringt. Seine Interaktionen mit anderen Figuren zeigen sowohl seine raue Schale als auch seine Fähigkeit zu Mitgefühl und Loyalität. Passend zu seinem 50. Jubiläum feierte Wolverine seine Rückkehr im Deadpool-Film und es war ein Spaß für alte und neue Fans.

  • Sabretooth: Als wiederkehrender Antagonist bietet Sabretooth eine bedrohliche Präsenz. Seine Auseinandersetzungen mit Wolverine sind intensiv und enthüllen viel über ihre verstrickte Vergangenheit.

  • Mister Sinister: Ein Meister der Manipulation, dessen Pläne weitreichende Konsequenzen haben. Seine Rolle in der Geschichte fügt eine zusätzliche Ebene der Intrige hinzu.

Die Marauders – Skrupellose Mutanten-Killer im Dienst von Mister Sinister

Die Marauders sind eine berüchtigte Gruppe von Mutanten-Söldnern, die unter der Kontrolle von Mister Sinister stehen. Sie traten erstmals in „Uncanny X-Men #210“ (1986) auf und wurden bekannt durch das brutale „Mutantenmassaker“, bei dem sie im Auftrag von Sinister fast die gesamte Morlock-Gemeinschaft auslöschten.

Das Team besteht aus eiskalten Killern, darunter bekannte Mitglieder wie:

    • Sabretooth – ein brutaler Jäger mit messerscharfen Klauen und einem tödlichen Instinkt.
    • Scalphunter – ein Waffenexperte, der sich auf Fernkampf spezialisiert hat.
    • Arclight – eine Mutantin mit der Fähigkeit, Erdbeben-ähnliche Schockwellen zu erzeugen.
    • Riptide – ein tödlicher Kämpfer, der scharfe, rotierende Projektilwaffen einsetzt.
    • Harpoon – ein Mutant, der energetische Harpunen werfen kann.

Die Marauders sind gnadenlose Schergen, die für Sinisters düstere Pläne morden und foltern – eine perfekte Bedrohung für Wolverine, der sie in „Wolverine – Narben“ einmal mehr auf blutige Weise herausfordert. Ihr Auftreten sorgt für erbitterte Kämpfe und bringt Wolverines Berserkerwut voll zur Geltung!

Zeichenstil: Ausdrucksstark und detailliert

Edgar Salazars Kunststil ergänzt Claremonts Erzählweise hervorragend. Die Charaktere sind detailliert und ausdrucksstark dargestellt, wobei besonders die Kampfszenen durch dynamische Posen und klare Linienführung hervorstechen. Die Panel-Komposition ist abwechslungsreich und unterstützt den Erzählfluss optimal.

Ein Muss für Wolverine-Fans

„Wolverine – Narben“* bietet eine fesselnde Geschichte, die tief in die Psyche des beliebten Mutanten eintaucht. Mit einem erfahrenen Autor wie Chris Claremont und dem talentierten Zeichner Edgar Salazar ist dieser Band ein Highlight für alle Fans und solche, die es werden wollen. Die Mischung aus actionreicher Handlung, charakterlicher Tiefe und beeindruckender visueller Umsetzung macht dieses Werk zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Comicsammlung.

50 Jahre Wolverine – Ein legendäres Jubiläum

2024 markiert ein besonderes Jahr für alle X-Men- und Wolverine-Fans, denn es ist das 50-jährige Jubiläum von Logan! Seit seinem ersten Auftritt in „The Incredible Hulk #180“ (1974), wo er sich in einem kurzen Cameo zeigte, und dann in „The Incredible Hulk #181“, wo er seinen ersten epischen Kampf gegen den Hulk bestritt, hat sich Wolverine zu einer der ikonischsten Figuren des Marvel-Universums entwickelt. Sein raues, kompromissloses Wesen, seine geheimnisvolle Vergangenheit und seine unsterbliche Popularität haben ihn über die Jahrzehnte hinweg zu einem der beliebtesten Superhelden gemacht.

Marvel feiert dieses besondere Jubiläum mit zahlreichen Sonderausgaben, neuen Storylines und Sammelbänden, darunter auch „Wolverine – Narben“, das eine bisher unerzählte Episode aus Logans Vergangenheit beleuchtet. Fans dürfen sich also auf ein Jahr voller Action, Nostalgie und brandneuer Geschichten rund um den berüchtigten Mutanten mit den Adamantiumkrallen freuen!

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Review: Batman/Dylan Dog – Der Sammelband

Mit „Batman/Dylan Dog – Der Sammelband“ treffen zwei Welten aufeinander, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: Gotham Citys finsterer Mitternachtsdetektiv und Londons melancholischer Ermittler des Übernatürlichen. Dieses dreiteilige Crossover, geschrieben von Roberto Recchioni und illustriert von Gigi Cavenago sowie Werther Dell’Edera, vereint Horror, Detektivgeschichten und die düstere Atmosphäre zweier ikonischer Heldenuniversen.

Ein Crossover der besonderen Art

Fans von Batman wissen: Sein Universum ist geprägt von Dunkelheit, moralischen Konflikten und einer endlosen Suche nach Gerechtigkeit. Dylan Dog hingegen ist vorwiegend in Europa ein gefeierter Antiheld, der sich paranormalen Phänomenen und inneren Dämonen gleichermaßen stellt. Dieser Sammelband bringt die beiden zusammen und entfaltet eine packende Geschichte, die das Beste aus beiden Welten vereint.

Charaktervorstellung: Wer ist Dylan Dog?

Dylan Dog, der „Detektiv des Unheimlichen“, ist ein ehemaliger Polizist und Alkoholiker, der sich mit mysteriösen und übernatürlichen Fällen beschäftigt. Er lebt in London, wird von seinem treuen Assistenten Groucho begleitet und ist bekannt für seine melancholische, fast poetische Art, die ihn grundlegend von Batman unterscheidet. Während Batman von Rationalität, Disziplin und einer kompromisslosen Suche nach Gerechtigkeit getrieben wird, geht Dylan Dog intuitiv, emotional und oft mit einem Hauch schwarzem Humor an seine Fälle heran. Trotz dieser Unterschiede verbindet die beiden ihre Menschlichkeit und die Bürde, die mit ihrer Verantwortung einhergeht.

Die Beziehung zwischen Batman und Dylan Dog

Im Comic führt die Spur des Jokers und Dr. Xabaras – Dylans Erzfeind – Batman nach England. Die beiden Schurken planen, mit einer Armee jokerhafter Zombies Chaos zu stiften. Batman, zunächst skeptisch gegenüber Dylan Dogs Methoden, erkennt bald dessen einzigartigen Wert im Umgang mit dem Paranormalen. Ihre Zusammenarbeit ist geprägt von Spannungen, aber auch von gegenseitigem Respekt, der sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Während Batman versucht, die Situation rational zu kontrollieren, bringt Dylan Dog eine intuitive, fast philosophische Perspektive ein, die Batman zum Nachdenken zwingt.

Die Rolle des Jokers – ein faszinierendes Gedankenspiel

Für Joker-Fans wie mich ist dieser Sammelband ein Muss. Der Clownprinz des Verbrechens stiehlt in jeder Szene, in der er auftritt, die Show. Sein Bündnis mit Dr. Xabaras ist ebenso gefährlich wie unberechenbar, denn beide teilen eine Vorliebe für Chaos und Zerstörung. Besonders interessant ist die Frage, wie Dylan Dog den Joker wahrnimmt: Könnte er den Wahnsinn des Jokers als eine Art übernatürliches Phänomen interpretieren? Das Gedankenspiel, ob Dylan Dog den Joker „verstehen“ könnte, ist faszinierend und verleiht der Story eine tiefere Ebene.

Jon Constantine: Ein Highlight für Fans

Die Geschichte bekommt zusätzliche Würze durch den Auftritt von Jon Constantine. Als Catwoman verschwindet, bitten Batman und Dylan Dog Constantine um Hilfe. Constantine bringt seine typische, sarkastische Art und sein tiefes Wissen über das Übernatürliche ein und ergänzt das Duo perfekt. Für Fans von Constantine ist dies ein besonderer Genuss, besonders wenn man bedenkt, dass seine TV-Serie in Deutschland nie veröffentlicht wurde. Ob im Film Constantine oder seinen anderen Auftritten im DC-Universum: Der Charakter hat eine einzigartige Präsenz, die auch in diesem Comic hervorsticht.

Stimmung, Erzähltempo und visuelle Umsetzung

Die Atmosphäre des Comics ist düster, bedrückend und dennoch voller Leben. Die Künstler Gigi Cavenago und Werther Dell’Edera schaffen es, die düstere Welt von Gotham und die mysteriöse Aura Londons nahtlos miteinander zu verbinden. Besonders beeindruckend ist die Darstellung der jokerhaften Zombies, deren groteske Erscheinung perfekt zum Horror-Ton des Comics passt. Das Panel-Design ist dynamisch und unterstützt den Erzählfluss, der zwischen Action, Dialogen und ruhigen Momenten mit emotionaler Tiefe wechselt.

Für wen ist der Comic geeignet?

Batman/Dylan Dog – Der Sammelband ist ein Fest für Batman-Fans, die Lust auf ein düsteres, erfrischend anderes Abenteuer haben, und eine perfekte Gelegenheit für Neulinge, Dylan Dog kennenzulernen. Auch Fans von Jon Constantine kommen voll auf ihre Kosten, ebenso wie Leser, die Horror und Detektivgeschichten mit einer Prise Philosophie und Humor schätzen.

Ein faszinierendes Crossover

Dieses Crossover zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig und spannend die Kombination zweier scheinbar unterschiedlicher Welten sein kann. Mit packender Handlung, tiefgründigen Charakteren und einer düsteren Atmosphäre ist „Batman/Dylan Dog – Der Sammelband“* eine Bereicherung für jede Comic-Sammlung. Die Zusammenarbeit von Batman und Dylan Dog, die Präsenz von Joker und Constantine und die fesselnde Mischung aus Horror und Detektivgeschichte machen diesen Band zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Absolute Empfehlung!

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Miles Morales & Peter Parker gemeinsam im Einsatz

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Marvel liefert mit „Die spektakulären Spider-Man – Doppelt hält besser“ einen weiteren Höhepunkt für Comic-Fans, der nicht nur langjährige Leser begeistert, sondern auch die Herzen all jener gewinnt, die den Kinofilm „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ lieben. Dieses neue Abenteuer bringt Peter Parker und Miles Morales zusammen und zeigt eindrucksvoll, warum beide Spider-Men nicht nur eigenständige Helden, sondern auch ein unschlagbares Team sind.

Ein Duo im Einsatz für Gerechtigkeit

Ohne zu viel zu verraten: Die Story wirft Peter und Miles in eine Situation, die nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern auch ihre moralischen Prinzipien auf die Probe stellt. In New York taucht eine Bedrohung auf, die sie zwingt, zusammenzuarbeiten, auch wenn ihre Ansätze und Persönlichkeiten unterschiedlicher kaum sein könnten.

In Die spektakulären Spider-Men – Doppelt hält besser stehen Peter Parker und Miles Morales vor einer neuen Bedrohung: Der Schurke Jackal hat eine Armee von geklonten Vermins erschaffen, die New York ins Chaos stürzen. Um diese Gefahr zu bannen, müssen die beiden Spider-Men ihre Kräfte bündeln und lernen, ihre unterschiedlichen Ansätze zu vereinen. Während Peter mit seiner Erfahrung und strategischen Planung agiert, bringt Miles frischen Wind und unkonventionelle Methoden ins Spiel. Gemeinsam stellen sie sich nicht nur den äußeren Gefahren, sondern auch ihren inneren Konflikten, um die Stadt zu retten.

Während Peter als erfahrener Held versucht, strategisch und bedacht vorzugehen, bringt Miles seine jugendliche Energie und frische Perspektive ein – eine Dynamik, die den Comic zu einem spannenden, emotionalen und auch humorvollen Erlebnis macht.

Miles Morales: Ein moderner Held mit globaler Resonanz

Miles Morales hat sich seit seinem ersten Auftritt 2011 als eine der beliebtesten Figuren des Marvel-Universums etabliert. Als junger Afro-Latino aus Brooklyn repräsentiert er eine neue, diverse Generation von Helden, die weltweit Anklang findet. Seine Herkunft und die Art, wie er zwischen der Verantwortung als Spider-Man und den Erwartungen seiner Familie jongliert, machen ihn zu einem außergewöhnlich greifbaren Charakter. Besonders der Erfolg der Spider-Verse-Filme hat dazu beigetragen, dass Miles Morales für viele Fans ein neuer Lieblings-Spidey ist – ein Held, der für Inklusion, Vielfalt und Modernität steht.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Peter Parker und Miles Morales

Beide Spider-Men teilen die fundamentale Erkenntnis: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.“ Doch ihre Beweggründe und Kämpfe sind unterschiedlich. Peter Parker trägt seit dem Tod von Onkel Ben eine schwere Schuld mit sich. Sein Drang, Gerechtigkeit zu schaffen, entspringt dem Wunsch, die Welt besser zu machen und nie wieder jemanden im Stich zu lassen. Sein Heldentum ist oft von Einsamkeit geprägt, da er viele Opfer für sein Doppelleben bringen muss.

Miles Morales hingegen ist jung, voller Hoffnung und noch auf der Suche nach seinem Platz in der Welt. Sein Antrieb liegt nicht in der Schuld, sondern in der Inspiration – sein Vorbild Peter hat ihm gezeigt, dass er trotz seiner Ängste und Zweifel Großes bewirken kann. Miles kämpft nicht nur für die Gerechtigkeit, sondern auch dafür, den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden und seine eigene Identität als Spider-Man zu finden.

Dynamik, Stil und Atmosphäre

Die Chemie zwischen Peter und Miles ist eines der Highlights des Comics. Die Dialoge sind voller Humor, Herz und gegenseitigem Respekt, was ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf unterhaltsame Weise hervorhebt.

Die Zeichnungen unterstützen die Dynamik perfekt: Während die Actionszenen mit kinetischer Energie und spektakulären Panels brillieren, bieten ruhigere Momente detailreiche Einblicke in die Emotionen der Charaktere. Besonders beeindruckend ist die Art, wie die Künstler die Unterschiede in den Bewegungsstilen der beiden Spider-Men visualisieren – Peters Erfahrung und Geschmeidigkeit kontrastieren mit Miles‘ jugendlicher Energie und Experimentierfreude.

Ein Comic-Band für Fans alter und neuer Generationen

Die spektakulären Spider-Man – Doppelt hält besser ist mehr als nur ein weiteres Spider-Man-Abenteuer. Es ist ein Porträt zweier Helden, die durch ihren gemeinsamen Einsatz für Gerechtigkeit verbunden sind, aber auf sehr unterschiedliche Weise zu ihrem Ziel kommen. Langjährige Fans werden die tiefergehende Darstellung von Peter Parkers Verantwortung und Reife schätzen, während neue Leser – insbesondere Miles-Morales-Fans aus den Spider-Verse-Filmen – die jugendliche Frische und Modernität genießen können, die Miles ins Spiel bringt.

Fazit: Spider-Man im Doppelpack – doppelt so gut

Dieser Comic bietet alles, was das Spider-Man-Herz begehrt: Action, Humor, Herz und die Essenz dessen, was Spider-Man so besonders macht. Peter und Miles zeigen, dass Heldentum viele Gesichter hat, aber immer das Ziel, Menschen zu helfen, im Mittelpunkt steht. Ein absolutes Highlight für Marvel-Fans und eine großartige Einladung für alle, die diese beiden Spider-Men noch besser kennenlernen wollen. Jetzt kaufen im Panini-Shop* oder bei Amazon hier*.

Die Fortsetzung erscheint 2025 und wird mit „Knaive“ einen neuen Gegenspieler von Spider-Man präsentieren. Bei „Knaive“ wird es sich um einen Superschurken handeln, der ursprünglich als künstliche Intelligenz erschaffen wurde, aber dann sich verselbstständigt und eine physische Form angenommen hat.

Es klingt ein wenig wie die Ursprungsgeschichte von Vision, dessen Körper einst von Ultron erschaffen wurde, die Avengers sich diesen beschafften und mit der KI „J.A.R.V.I-S-“ von Iron Man Tony Stark zum Leben erweckt wurde.

Ein KI-Gegenspieler eröffnet auf alle Fälle viele Möglichkeiten.

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Deadpool & Wolverine: WWIII – Eine explosive Reise mit Kultpotenzial

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Mit „Deadpool & Wolverine: WWIII“ brachte Marvel die gefeierte dreiteilige Miniserie nun als kompletten Band heraus, die nicht nur langjährige Comic-Fans begeistert, sondern auch all jene anspricht, die Deadpool und Wolverine bisher nur aus den Kinofilmen kennen. Nach dem riesigen Erfolg des Films „Deadpool & Wolverine“ beweist dieser Comic einmal mehr, warum die beiden so gut harmonieren:

Die explosive Chemie zwischen Deadpools schrägem Humor und Wolverines grimmiger Ernsthaftigkeit ist einfach unwiderstehlich.

Handlung: Eine globale Jagd voller Geheimnisse

Ohne zu viel zu verraten, nimmt uns die Geschichte mit auf eine actionreiche Reise, bei der Deadpool und Wolverine – ob sie wollen oder nicht – wieder zusammenarbeiten müssen. Eine rätselhafte Bedrohung treibt die beiden Antihelden quer durch die Welt und konfrontiert sie mit Herausforderungen, die weit über bloße Kämpfe hinausgehen. Diese Jagd führt zu unerwarteten Orten, tiefen Emotionen und spannenden Wendungen, die Leser bis zur letzten Seite fesseln.

Charaktere: Zwei Gegensätze, die sich perfekt ergänzen

Deadpool und Wolverine könnten unterschiedlicher nicht sein, und genau das macht sie zu einem unschlagbaren Duo. Deadpool, mit seinem losen Mundwerk, anarchischem Humor und seiner Tendenz, Chaos anzuziehen, sorgt für zahlreiche humorvolle und unerwartete Momente. Auf der anderen Seite steht Wolverine – grimmig, stoisch und mit einem ausgeprägten Sinn für Ehre. Die Dynamik zwischen den beiden ist mal explosiv, mal überraschend herzlich und erinnert daran, warum ihre Zusammenarbeit so kultig ist. Der Comic schafft es, ihre Persönlichkeiten perfekt einzufangen, ohne die Figuren zu überzeichnen.

Atmosphäre und Erzähltempo: Intensiv und abwechslungsreich

Die Stimmung des Comics „WWIII“ schwankt gekonnt zwischen düster und humorvoll, genau wie man es von dieser ungleichen Partnerschaft erwartet. Die Szenen wechseln dynamisch zwischen rasanten Action-Sequenzen, intensiven Dialogen und emotionalen Rückblenden, wodurch das Tempo der Story angenehm abwechslungsreich bleibt. Besonders beeindruckend ist die kreative Anordnung der Panels: Große, kinoreife Doppelseiten wechseln sich mit kleineren, detailverliebten Strips ab, die die Intensität und Geschwindigkeit der Handlung perfekt widerspiegeln.

Die Faszination von Anti-Helden im Marvel-Universum

Anti-Helden wie Deadpool und Wolverine gehören zu den spannendsten Figuren im Marvel-Universum, weil sie die klassische Definition eines Helden aufbrechen. Sie kämpfen zwar für das Gute, tun dies jedoch auf ihre ganz eigene, oft moralisch zweifelhafte Weise. Im Doppelpack, wie im Kino oder in „WWIII“, funktioniert es umso besser, da beide miteinander interagieren.

Während Deadpool mit seiner unberechenbaren Art, seinem schwarzhumorigen Kommentaren und seiner Bereitschaft, jegliche Regeln zu ignorieren, eher als chaotischer Außenseiter agiert, verkörpert Wolverine den archetypischen Einzelgänger, dessen innere Wunden ihn genauso prägen wie seine Klauen.

Beide sind von ihrem tragischen Hintergrund und ihren persönlichen Dämonen geprägt, was sie für Leser besonders greifbar macht. Marvel gelingt es bei diesen Figuren, eine spannende Balance zwischen emotionaler Tiefe und unterhaltsamer Action zu schaffen – eine Mischung, die Anti-Helden zu den Favoriten vieler Fans macht. Sie erinnern uns daran, dass Helden nicht perfekt sein müssen, um inspirierend zu sein, und dass selbst im Chaos und in der Dunkelheit Stärke und Menschlichkeit zu finden sind.

Empfehlung für Fans und Neueinsteiger

Langjährige Fans von Deadpool und Wolverine werden von WWIII nicht enttäuscht sein. Die Serie greift die besten Eigenschaften der Charaktere auf, liefert packende Action und beweist einmal mehr, warum diese beiden Figuren zu den beliebtesten Marvel-Helden gehören. Doch auch Neueinsteiger, die vielleicht erst durch die Filme auf die beiden aufmerksam geworden sind, sollten einen Blick wagen: Deadpool & Wolverine: WWIII bietet eine spannende, zugängliche Geschichte, die ohne Vorkenntnisse funktioniert und gleichzeitig Lust auf mehr macht.

Fazit: Ein Muss für Action- und Marvel-Fans

Deadpool & Wolverine: WWIII ist eine explosive, unterhaltsame und überraschend tiefgründige Comic-Serie, die die Chemie der beiden Antihelden perfekt einfängt. Mit einer abwechslungsreichen Erzählstruktur, beeindruckenden Illustrationen und einer packenden Story ist der Comic ein Highlight für Marvel-Fans und ein hervorragender Einstieg für Neulinge.

Ganz klar: Dieser Comic ist ein Volltreffer, der in keiner Sammlung fehlen sollte!

Kauf die diese beeindruckende Story „WWIII“ von zwei Ikonen aus dem Marvel-Universum direkt hier im Panini-Shop* und entdecke weitere spannende Abenteuer, die gelesen werden müssen.

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Justice League vs. Godzilla vs. Kong

Godzilla und Kong sind Teil der großen Monster-Reihe, die seit vielen Jahren in Filmen und Serien aufgearbeitet wird. Immer dann, wenn Godzilla und Kong aufeinandertreffen, dann sind große Kämpfe zu erwarten, doch in diesem Triple Threat Match kommt die Justice League ebenfalls in den Ring. Das Ergebnis gibt es nun komplett in einem Sammelband* nachzulesen, nachdem die Geschichte von Fans und Presse zahlreich abgefeiert wurde.

Darum geht es in der Schlacht

Der bekannte Gegenspieler von Superman Lex Luthor hat seine eigene Truppe an Superschurken unter dem Namen „Legion of Doom“ formiert. Unter ihnen sind bekannte Charaktere aus den DC Comics vertreten, wie Captain Cold, Cheetah und Black Manta. Bei einem Angriff auf die „Festung der Einsamkeit“, dem Rückzugsort von Superman, geht etwas schief und so gelangen Kong und Godzilla in die Welt der Justice League. Wir treffen auf die Kino-Formation der Justice League, die aber Unterstützung von Green Lantern und weiteren bekannten Mitgliedern erhält.

Dies wirft uns nur kurz zu der Frage zurück, wann Green Lantern endlich wieder auf die große Leinwand gebracht wird, aber dies ist ein anderes Thema.

So haben die Superhelden nicht nur die „Legion of Doom“ gegen sich, sondern müssen Kong und Godzilla zurück nach „Skull Island“ bringen. Natürlich wäre dies kein Problem, wenn Superman bei voller Kraft wäre, doch da sonst der Comic wesentlich dünner ausfallen würde, muss der kurz pausieren.

Ich kann den Sammelband über den Kampf der Justice League mit all seinen tollen Charakteren gegen die bekanntesten Monster nur empfehlen. Mehr Details zu dem Band gibt es hier im Panini-Shop*.

Superman – Das große Stopschild in der Comicwelt

Bitte versteht mich nicht falsch, denn Superman ist wohl der bekannteste und ikonischste Superheld aller Zeiten, aber leider für viele realistische Auseinandersetzung mit Superschurken viel zu übermächtig. Ich mag Clark Kent, da die Darstellungen der Redaktionsräume im Daily Planet in den alten Superhelden-Filmen meine Inspiration für meinen ersten Berufswunsch „Journalist“ war.

Ich mag seine Gegner, habe die TV-Serie damals geliebt und all die kreativen Methoden, um einen Superman kurz in Schach halten zu können. Nur bedauerlicherweise lese ich diese Geschichten seit mehr als 30 Jahren und das Setting wiederholt sich. Mal wieder wird Superman mysteriös aus dem Kampf genommen, die ganze Welt bangt und hofft auf sein Überleben und dann kommt das große Finale, welches bekanntlich im Kampf gegen „Doomsday“ auch negativ ausgegangen ist Genau hier liegt der Knackpunkt in den Comic-Universen, denn jeder Superheld kann eines Tages sterben, aber auch wieder eine Auferstehung feiern.

Justice League – An den Charakteren lag es nie

Mir ist auch in diesem Comic wieder aufgefallen, dass die Justice League leider auf der großen Leinwand nie die Erfolge einfahren konnte, wie es „The Avengers“ gemacht haben. Die Charaktere sind so toll, abwechslungsreich, aber stellenweise schon so mächtig, dass hier viele Superschurken unrealistisch als ihre Gegner erscheinen.

Ich wünsche mir so sehr, dass die Serie „The Penguin“ die endgültige Initialzündung war, um in diesem Universum jetzt etwas Großes aufzubauen, obwohl ich mich auch hier anfangs auf Gotham City konzentrieren würde. Batman hatte schon immer mit dem Joker, dem Pinguin, Riddler und Two Face keine übermenschlichen Gegner, die sich alle in die neu geschaffene Welt integrieren lassen.

In den Solo-Filmen der Justice League ist es meistens gelungen einen entsprechenden Gegner aufzubauen, doch wenn die Superheldentruppe geschlossen auftaucht, dann ist ein glaubwürdiger Gegner dem entgegenzustellen eher schwierig.

Doch die zwischenmenschlichen Dialoge und Gefühle kommen auch in diesem Sammelband wieder zur Geltung, denn es macht Spaß alle Helden in einem Abenteuer zu haben.

Wie sieht eure Meinung zu der Justice League oder den Kampf gegen Kong und Godzilla aus? Schreibt es mir gerne in die Kommentare und ich freue mich auf den Austausch mit euch.

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Batman/Santa Claus – Stille Nacht, blutige Nacht | Rezension

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Die Weihnachtszeit hat begonnen und es wird Zeit sich mit passenden Comics die Zeit zu versüßen. Genau hier kam mir „Batman/Santa Claus – Stille Nacht, blutige Nacht“* genau richtig, denn schon die Rückseite des Comics ist so wunderbar verrückt, denn dort liest Superman einem kleinen Jungen die Geschichte von Batman und dem Weihnachtsmann vor, während im Hintergrund Batman und Wonder Woman stehen. Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte mit viel Action und zahlreichen Gastauftritten erwartet uns hier.

Fast spoilerfreie Inhaltsangabe

Die Geschichte beginnt in Gotham City zur Weihnachtszeit, doch statt festlicher Stimmung herrscht Chaos: Blutsaugende Kreaturen verbreiten Angst und Schrecken. Batman, unterstützt von Robin und Zatanna, nimmt die Ermittlungen auf.

Ihre Nachforschungen führen sie zum bösen Krampus und seinen finsteren Verbündeten. Im Verlauf der Handlung schließen sich weitere Helden wie Nightwing, Batgirl, Green Arrow, Superman und Wonder Woman dem Kampf an – sogar Santa Claus selbst tritt in Aktion.

Die Geschichte schafft es, ein europäisches Mysterium aus dem Reich der Fabeln, Märchen, Legenden und Mythen nach Gootham City zu verlagern, wo ein großes Aufgebot an Superhelden das Weihnachtsfest retten muss. Eine angenehme Härte erwartet uns in dieser Geschichte, wie auch knallharte, aber stellenweise auch sehr unterhaltsame, Dialoge.

Krampus vs. Batman & Santa Claus

Krampus ist ein furchteinflößender, dämonenähnlicher Begleiter des Nikolaus (oder Weihnachtsmanns in modernen Erzählungen). Mit Hörnern, Hufen und einer langen, herausragenden Zunge wird er oft als bedrohliches Wesen dargestellt. Seine Aufgabe ist es, unartige Kinder zu bestrafen, während der Nikolaus die braven Kinder belohnt. Die Ursprünge der Krampus-Figur reichen zurück zu vorchristlichen Traditionen der Alpenregion, in denen er als Symbol für die dunkle Seite des Winters und als Gegenspieler zu lichtbringenden Figuren verehrt wurde.

Krampus trägt typischerweise eine Rute oder eine Peitsche aus Birkenzweigen, um Kinder zu bestrafen, und einen Sack oder Korb, um besonders ungezogene Kinder mitzunehmen – oft mit dem Hinweis, dass sie „verschleppt“ oder „gefressen“ werden könnten.

Im Gegensatz dazu repräsentiert der Weihnachtsmann (oder Nikolaus) die Güte und Großzügigkeit der Weihnachtszeit. Diese Figur basiert auf der Legende des Heiligen Nikolaus von Myra, eines christlichen Bischofs aus dem 4. Jahrhundert, der für seine Wohltätigkeit und seine Liebe zu Kindern bekannt war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Weihnachtsmann zu einer globalen Figur, die mit Geschenken, Freude und Hoffnung verbunden ist.

In der traditionellen Erzählung treten Krampus und der Weihnachtsmann gemeinsam auf, um den Kindern beizubringen, dass gutes Verhalten belohnt und schlechtes Verhalten Konsequenzen hat. Am 5. Dezember, dem Krampustag (oder „Krampusnacht“), geht Krampus von Tür zu Tür und sucht nach unartigen Kindern. Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, folgt der Weihnachtsmann und bringt Geschenke für die braven Kinder.

Die beiden Figuren verkörpern symbolisch das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit, Belohnung und Strafe. Während der Weihnachtsmann für Vergebung und Freude steht, erinnert Krampus daran, dass Fehlverhalten Konsequenzen hat.

In moderner Popkultur, wie in diesem Comic „Batman/Santa Claus: Stille Nacht, Blutige Nacht“, wird diese Dualität neu interpretiert. Krampus wird zum Antagonisten, während der Weihnachtsmann und andere Helden gegen seine dunklen Machenschaften kämpfen, was einen spannenden und kreativen Umgang mit den traditionellen Figuren erlaubt.

Das Thema wurde auch in dem Film „Krampus*“ im Jahr 2015 aufgenommen, denn ähnlich wie im Comic ist die Faszination von blutigen Weihnachten ein gern aufgenommenes Setting in der Popkultur.

Ein eingespieltes Team erschuf diesen Comic

Jeff Parker, bekannt durch „Batman ’66“, liefert eine packende Geschichte, die festliche Elemente mit der düsteren Atmosphäre Gothams vereint. Die Zeichnungen von Trevor Hairsine, Michele Bandini und Stephen Segovia unterstreichen die Spannung und Dynamik der Erzählung. Der mir vorliegende Sammelbuch deckt die komplette Story „Batman/Santa Claus: Silent Knight 1-4“ ab und ist somit eine komplette abgeschlossene Geschichte, wie ich es bekanntlich am liebsten habe.

Mein Fazit: Perfektes Batman-Weihnachtsgeschenk

„Batman/Santa Claus: Stille Nacht, Blutige Nacht“* ist eine gelungene Mischung aus Action, Mystery und weihnachtlicher Magie. Für Batman-Fans, die nach einer besonderen Lektüre zur Weihnachtszeit suchen, ist dieses Comic eine hervorragende Geschenkidee.

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